PORTO-
FREI

Bischofsstadt ohne Bischof?

Präsenz, Interaktion und Hoforganisation in bischöflichen Städten des Mittelalters (1300-1600)

von Thorbecke Jan Verlag

Noch immer dominiert die Vorstellung, dass die kommunalen Unabhängigkeitsbewegungen in Bischofsstädten des Hoch- und Spätmittelalters den Einfluss des Stadtherrn gänzlich ausgeschaltet hätten. Die Beiträge des Sammelbands analysieren Fallbeispiele zu den Feldern Präsenz, Interaktion und Hoforganisation in Kathedralstädten und zeichnen eine große Bandbreite an Konstellationen nach, sodass die alte Meistererzählung der Stadtgeschichtsforschung zu überdenken ist: In zahlreichen Städten wurde die herrschaftliche Position des Bischofs nie in Frage gestellt. Auch waren die Bischöfe selbst nach einem Auszug aus der Stadt weiterhin präsent an ihrem Bischofssitz, so durch den Vollzug von Riten, die Architektur, die Ausstattung der Kathedrale oder die Pflege von Erinnerungsorten. Zudem gelang es den in der Stadt verbliebenen geistlichen Institutionen wie dem Domkapitel, der geistlichen Verwaltung oder bischöflichen Ratsgremien, ihre Stellung zu bewahren.

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Produktbeschreibung

Noch immer dominiert die Vorstellung, dass die kommunalen Unabhängigkeitsbewegungen in Bischofsstädten des Hoch- und Spätmittelalters den Einfluss des Stadtherrn gänzlich ausgeschaltet hätten. Die Beiträge des Sammelbands analysieren Fallbeispiele zu den Feldern Präsenz, Interaktion und Hoforganisation in Kathedralstädten und zeichnen eine große Bandbreite an Konstellationen nach, sodass die alte Meistererzählung der Stadtgeschichtsforschung zu überdenken ist: In zahlreichen Städten wurde die herrschaftliche Position des Bischofs nie in Frage gestellt. Auch waren die Bischöfe selbst nach einem Auszug aus der Stadt weiterhin präsent an ihrem Bischofssitz, so durch den Vollzug von Riten, die Architektur, die Ausstattung der Kathedrale oder die Pflege von Erinnerungsorten. Zudem gelang es den in der Stadt verbliebenen geistlichen Institutionen wie dem Domkapitel, der geistlichen Verwaltung oder bischöflichen Ratsgremien, ihre Stellung zu bewahren. 

Autoreninfo

Prof. Dr. Gerhard Fouquet lehrt in Kiel und ist seit 2007 Präsident der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Spätmittelalters. 

Mehr vom Verlag:

Thorbecke Jan Verlag

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: 396
Sprache: Deutsch
Erschienen: November 2017
Maße: 241 x 182 mm
Gewicht: 779 g
ISBN-10: 3799545336
ISBN-13: 9783799545334

Bestell-Nr.: 20503978 
Libri-Verkaufsrang (LVR):
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KNO: 65771356
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KNV-STOCK: 1

KNO-SAMMLUNG: Residenzenforschung, Neue Folge: Stadt und Hof .4
P_ABB: mit etwa fünf teilweise farbigen Abbildungen
KNOABBVERMERK: 2017. 396 S. mit etwa fünf teilweise farbigen Abbildungen. 240 mm
KNOMITARBEITER: Herausgegeben von Bihrer, Andreas; Fouquet, Gerhard
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch

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