PORTO-
FREI

Fiktionen

von Gabriel, Markus   (Autor)

Im Zeitgeist herrscht eine Verwirrung ontologischen Ausmaßes: Wirklichkeit und Fiktion scheinen heute ununterscheidbar. Davon ist nicht nur die mediale Öffentlichkeit, sondern auch das Selbstverständnis der Geisteswissenschaften betroffen. Um dieser Sackgasse zu entrinnen, entwickelt Markus Gabriel in seinem neuen Buch eine realistische Philosophie der Fiktionalität, die zugleich die Fundamente einer Theorie der Objektivität der Geisteswissenschaften legt. Ein philosophisches Grundlagenwerk. In seinem Zentrum steht die »Selbstbildfähigkeit« des Menschen, die fundamental sozial reproduziert wird, ohne deswegen sozial konstruiert zu sein. Fiktionen - paradigmatisch dramatis personae unserer ästhetischen Vorstellungswelten wie Anna Karenina, Macbeth, Mephistopheles oder Jed Martin, der Protagonist von Michel Houellebecqs Karte und Gebiet - sind wirksame Prozesse der Selbstdarstellung der geistigen Lebensform des Menschen. Um dies anzuerkennen, muss der anthropologischen Zentralstellung der Einbildungskraft zu ihrem Recht verholfen werden. Auf diese Weise überwindet der Neue Realismus Gabriels den falschen Gegensatz von Sein und Schein, um unseren bedrohten Sinn für das Wirkliche zu rekalibrieren.

Buch (Gebunden)

EUR 32,00

Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Auch verfügbar als:

SOFORT LIEFERBAR (am Lager)

Versandkostenfrei*

Versandtermin: 18. September 2021, wenn Sie jetzt bestellen.
(innerhalb Deutschlands, Sendungen in Geschenkverpackung: + 1 Werktag)

Dieser Artikel kann nicht bestellt werden.
 

Produktbeschreibung

Im Zeitgeist herrscht eine Verwirrung ontologischen Ausmaßes: Wirklichkeit und Fiktion scheinen heute ununterscheidbar. Davon ist nicht nur die mediale Öffentlichkeit, sondern auch das Selbstverständnis der Geisteswissenschaften betroffen. Um dieser Sackgasse zu entrinnen, entwickelt Markus Gabriel in seinem neuen Buch eine realistische Philosophie der Fiktionalität, die zugleich die Fundamente einer Theorie der Objektivität der Geisteswissenschaften legt. Ein philosophisches Grundlagenwerk. In seinem Zentrum steht die »Selbstbildfähigkeit« des Menschen, die fundamental sozial reproduziert wird, ohne deswegen sozial konstruiert zu sein. Fiktionen - paradigmatisch dramatis personae unserer ästhetischen Vorstellungswelten wie Anna Karenina, Macbeth, Mephistopheles oder Jed Martin, der Protagonist von Michel Houellebecqs Karte und Gebiet - sind wirksame Prozesse der Selbstdarstellung der geistigen Lebensform des Menschen. Um dies anzuerkennen, muss der anthropologischen Zentralstellung der Einbildungskraft zu ihrem Recht verholfen werden. Auf diese Weise überwindet der Neue Realismus Gabriels den falschen Gegensatz von Sein und Schein, um unseren bedrohten Sinn für das Wirkliche zu rekalibrieren. 

Kritik

¯Der Denker der Stunde.®
DIE ZEIT 05.12.2019 

Autoreninfo

Gabriel, Markus
Markus Gabriel, geboren 1980, ist Inhaber des Lehrstuhls für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart an der Universität Bonn, wo er das Internationale Zentrum für Philosophie NRW und das Center for Science and Thought leitet. Zurzeit ist er Eberhard Berent Goethe Chair an der New York University. 

Mehr vom Verlag:

Suhrkamp Verlag AG

Mehr vom Autor:

Gabriel, Markus

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: 636
Sprache: Deutsch
Erschienen: Mai 2020
Maße: 220 x 149 mm
Gewicht: 752 g
ISBN-10: 351858748X
ISBN-13: 9783518587485

Bestell-Nr.: 28367469 
Libri-Verkaufsrang (LVR): 38865
Libri-Relevanz: 120 (max 9.999)
 

LIBRI: 2108163
LIBRI-EK*: 20.93 € (30.00%)
LIBRI-VK: 32,00 €
Libri-STOCK: 6
* EK = ohne MwSt.

UVP: 0 
Warengruppe: 15270 

KNO: 80472568
KNO-EK*: 16.39 € (35.00%)
KNO-VK: 32,00 €
KNV-STOCK: 8

KNOABBVERMERK: 3. Aufl. 2020. 636 S. 220 mm
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch

Alle Preise inkl. MwSt., innerhalb Deutschlands liefern wir immer versandkostenfrei. Informationen zum Versand ins Ausland.

Kostenloser Versand*

innerhalb eines Werktages

OHNE RISIKO

30 Tage Rückgaberecht

Käuferschutz

mit Geld-Zurück-Garantie