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Blick ins Buch

Hyperkulturalität

Kultur und Globalisierung

von Han, Byung-Chul   (Autor)

Die Veränderungen, die der kulturelle Globalisierungsprozess bewirkt, erfordern einen neuen Kulturbegriff. Zunehmend lösen sich die kulturellen Ausdrucksformen aus ihrem ursprünglichen Ort und zirkulieren in einem globalen Hyperraum der Kultur. Die Kultur wird zu einer Hyperkultur ent-ortet und ent-grenzt. Hyperkulturalität reflektiert die Verfassung des heutigen In-der-Welt-seins. Anhand einer Analyse von Phänomenen wie Ort, Weg, Schwelle, Fremdheit, Vernetzung, Aneignung und Identität wird gezeigt, inwiefern ein ganz anderes Sich-Orientieren in der Welt notwendig und möglich ist.

Buch (Kartoniert)

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Produktbeschreibung

Die Veränderungen, die der kulturelle Globalisierungsprozess bewirkt, erfordern einen neuen Kulturbegriff. Zunehmend lösen sich die kulturellen Ausdrucksformen aus ihrem ursprünglichen Ort und zirkulieren in einem globalen Hyperraum der Kultur. Die Kultur wird zu einer Hyperkultur ent-ortet und ent-grenzt. Hyperkulturalität reflektiert die Verfassung des heutigen In-der-Welt-seins. Anhand einer Analyse von Phänomenen wie Ort, Weg, Schwelle, Fremdheit, Vernetzung, Aneignung und Identität wird gezeigt, inwiefern ein ganz anderes Sich-Orientieren in der Welt notwendig und möglich ist. 

Autoreninfo

Ted Nelson, der Erfinder des Hypertexts, sieht diesen nicht auf die Ebene des digitalen Textes beschränkt. Die Welt selbst ist hypertextuell. Die Hypertextualität ist die "wahre Struktur der Dinge". "Everything is", so Nelsons berühmtes Wort, "deeply intertwingled". Alles ist mit allem verknotet oder vernetzt. [.] Nelson nennt sein hypertextuelles System "Xanadu". So heißt auch der sagenhafte Ort in Asien, an dem der mächtige Herrscher Kubla Kahn mitten in einem herrlichen Garten ein prächtiges Lustschloß erbauen ließ. Der englische Dichter Samuel Taylor Coleridge besingt in seinem Fragment gebliebenen Gedicht "Kubla Kahn" diesen sagenhaften Ort. Nelson muß von Coleridges Vision fasziniert gewesen sein. In "Dream Machines" beruft er sich ausdrücklich auf sein Traumfragment. So erhält sein Hypertext, sein "Xanadu" etwas Traumhaftes. 

Mehr vom Verlag:

Merve Verlag GmbH

Mehr aus der Reihe:

Internationaler Merve Diskurs IMD

Mehr vom Autor:

Han, Byung-Chul

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 82
Sprache: Deutsch
Erschienen: April 2005
Maße: 170 x 118 mm
Gewicht: 84 g
ISBN-10: 3883962120
ISBN-13: 9783883962122

Bestell-Nr.: 758596 
Libri-Verkaufsrang (LVR):
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LIBRI: 7538480
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Warengruppe: 15100 

KNO: 13487035
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KNO-SAMMLUNG: Internationaler Merve Diskurs (IMD) Bd.278
KNOABBVERMERK: Nachdr. 2005. 82 S. 17 cm
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch

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